Staatliche Subventionen – welche gibt es für Immobilieneigentümer?

Staatliche Subventionen

Der Traum vom Eigenheim ist immer mit wichtigen Gedanken rund um die Finanzierung verbunden. Schließlich handelt es sich hierbei um Beträge, die die meisten Eigentümer ein Leben lang angespart haben oder belasten können. Oftmals außer Acht gelassen wird die Möglichkeit staatlicher Subventionen – doch auch diese gibt es für Privateigentümer. So handelt es sich bei den Förderungsmaßnahmen unter anderem um das aktuelle Baukindergeld, das Familien zugute kommt und unter die Arme greift. YourWalls informiert Sie zu möglichen staatlichen Subventionen – und wann diese in Frage kommen.

Welche Subventionen stehen angehenden Eigentümern zur Verfügung?

Es lohnt sich, die einzelnen Subventionsmöglichkeiten bei der Planung für die Eigenheim-Finanzierung durchzugehen. So steht beispielsweise die Wohn-Riester im Raum, die zwar mit großem bürokratischem Aufwand verbunden ist, dafür aber zahlreiche Vorteile einbringt. So wird nicht nur eine Grundzulage gestattet, sondern auch eine Kinderzulage, die für ab 2008 geborene Kinder ganze 300 Euro beträgt. Zu den jährlichen Zulagen wird außerdem eine Steuererstattung gewährt, die einiges einsparen kann. Wer diesen Zuschuss beantragen möchte, solle allerdings auf eine Menge Bürokratie vorbereitet sein.

Neben dieser Art von Zuschuss gibt es aber auch eine Art staatliches Darlehen zu entdecken. Es handelt sich um die Kfw-Finanzierung, die von der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau geboten wird und für zahlreiche Investitionen genutzt werden kann. Die Darlehen sind in der Regel besonders zinsgünstig und vorteilhaft für den Kreditnehmer, sodass sich auch hier das genauere Hinsehen lohnt. Eine weitere Möglichkeit ist das Beziehen von Fördermitteln durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Dies ist möglich, wenn erneuerbare Energien als Heizung für das Objekt angeschafft werden sollen.

Weitere Sparmöglichkeiten

Es muss nicht immer gleich ein staatlicher Zuschuss sein, um finanzielle Aufwendungen lohnenswerter zu machen. So ist es beispielsweise möglich, Investitionen in Gebäude zum Vermieten oder als Anlageobjekt steuerlich abzuschreiben – und zwar als Werbekosten. Dabei muss allerdings der Immobilienwert von Grundstückswert getrennt und alleinig angegeben werden. Auch Instandsetzungs- oder Modernisierungsarbeiten am Gebäude können unter Umständen steuerlich abgeschrieben werden, sofern diese dem Erhaltungsaufwand entsprechen. Mehr als 4.000 Euro jährlich dürfen dabei allerdings nicht geltend gemacht werden.

Wichtig: Diese Aufwendungen dürfen in einem Zeitraum von drei Jahren nicht mehr als 15 Prozent des Kaufpreises der Immobilie überschreiten, sonst können sie nicht vollständig geltend gemacht werden. Daher lohnt es sich, weniger dringliche Arbeiten nach dem Ablauf der drei Jahre durchzuführen und steuerlich abzusetzen.

Sonderfall Baukindergeld – alles Wissenswerte

Familien erhalten bei der Verwirklichung ihres Traums vom Eigenheim Hilfe, indem sie pro Kind jährlich 1.200 Euro beziehen können – und das ganze zehn Jahre lang. Als Maximaleinkommen des Haushaltes wurden dabei 90.000 Euro festgesetzt. Dieser Betrag erhöht sich jedoch um 15.000 Euro für jedes weitere Kind im Haushalt.

Was ist das Wohnraumförderungsgesetz?

Das Wohnraumförderungsgesetz soll Geringverdienern bei der Wohnungsfindung behilflich sein. So wird unter anderem der Wohnungsbau subventioniert, aber auch der Erwerb von Wohnraum kurz nach der Fertigstellung. Auch die Modernisierung von Wohnräumen soll durch das Wohnraumförderungsgesetz gefördert werden.

Fazit: Viele Wege führen nach Rom

Wie Sie sehen, gibt es zahlreiche Wege, sich das Finanzielle rund um den Erwerb eines Eigenheims zu erleichtern. Ob mit staatlichen Förderungen, steuerlichen Abschreibungen oder Sonderregelungen wie dem Kinderbaugeld – wer über die Finanzierung seines Eigenheims nachdenkt, sollte sich die ein oder andere Vergünstigung keineswegs entgehen lassen. Daher gilt es, sich schon bei der Planung der Finanzierung rundum zu informieren. Sonst verpasst man womöglich Subventionierungen, die im Nachhinein nicht mehr beantragt oder genutzt werden können.