Droht aktuell eine Immobilienblase 2021 für Deutschland?

Immobilienblase 2021

Aktuell zeigen sich am Markt zahlreiche Veränderungen, die teilweise mit der Corona-Krise einhergehen. Immobilienpreise steigen, Zinsen liegen sehr günstig und die Nachfrage nach Wohneigentum steigt weiter. Es wird seitens von Experten darüber spekuliert, ob es sich um eine Immobilienblase aufgrund von Corona handelt, oder einfach nur Trends zu bemerken sind. Doch was genau hat dies mit Ihnen zu tun?

Diese Gesichtspunkte können die Entstehung einer Immobilienblase begünstigen

  • Kreditkosten erscheinen durch niedrige Zinsen sehr attraktiv
  • Kredite werden nach weniger strengen Auswahlkriterien vergeben
  • Ballungsgebiete verknappen in Bezug auf den Wohnraum
  • Spekulanten mischen den Immobilienmarkt in Metropolgebieten auf
  • Höhere Nachfrage nach einem Eigenheim durch höhere Einkommen
  • Kaufpreise steigen schneller an als Mietpreise – beispielsweise in beliebten Gebieten

Kommen mehrere dieser Faktoren zusammen, wird eine sogenannte Immobilienblase oder Spekulationsblase begünstigt. Die Faktoren deuten allerdings nicht zwingend auf eine Blase hin, sondern können bei milderem Auftreten auch für Trends stehen.

Damit müssen Sie rechnen, wenn die Immobilienblase 2021 in Deutschland platzt

Die Nachfrage nach Immobilien in einer bestimmten Umgebung bleibt nicht immer dieselbe, sondern unterliegt Trends am Markt und kann auch wieder sinken. Ist dies der Fall, gibt es kurzzeitig ein großes Angebot an Immobilien in der Umgebung – aber eben zu geringes Interesse an diesen. Dadurch können Immobilienpreise drastisch sinken. Das passiert meist dann, wenn:

  • Immobilienpreise so hoch gestiegen sind, dass sie niemand mehr zahlen möchte
  • Das Angebot durch Bautätigkeiten stark erweitert wurde
  • Kreditzinsen wieder ansteigen oder Kredite nicht mehr locker vergeben werden
  • Eigentümer sich die Raten nicht mehr leisten können, weil diese arbeitslos geworden und zur Zwangsversteigerung genötigt sind

 

Die Folge: Das Angebot übersteigt die Nachfrage und sorgt für sinkende Preise, die vor allem für Eigentümer schlechte Nachrichten bedeuten. Auch Leerstände werden von Besitzern gefürchtet, weshalb insbesondere die Corona-Krise für Unsicherheiten bei Eigentümern sorgt.

Droht die Immobilienblase aktuell zu platzen?

In den letzten Jahren haben günstige Kredite eine hohe Nachfrage begünstigt, sodass Immobilienpreise stark ansteigen konnten. So gehören Eigentumswohnungen in und um Bonn mit bis zu 6.000 Euro pro Quadratmeter bereits zu jenen Objekten, deren Preisniveau stark angestiegen ist: Nämlich um stolze 16 Prozent. Doch nicht nur in Metropolen klettern die Preise stark nach oben: Auch ländlichere Regionen in Deutschland verzeichnen ein steigendes Preisniveau von nicht selten 20 Prozent. Es ist also nicht verwunderlich, dass viele Eigentümer eine Immobilienblase befürchten. Denn: Unbegrenzt steigen können die Preise nicht: Schließlich muss sich auch ein Normalverdiener noch Eigentum leisten können, wenn die Nachfrage nicht sinken soll.

Mit diesen Auswirkungen der Immobilienblase 2021 sollten Immobilieneigentümer rechnen

Immobilienblasen wurden durch Medien bisher weltweit vor Augen getragen und schienen für Betroffene mit verheerenden Auswirkungen einherzugehen. Doch was genau müssen Sie eigentlich erwarten, wenn die aktuelle Immobilienblase zu platzen droht? Zunächst einmal kommt es darauf an, in welcher Situation Sie sich als Immobilieneigentümer selbst befinden: Soll Ihre Immobilie in nächster Zeit nicht veräußert werden oder haben Sie Ihre Hypothek bereits vollständig zurückgezahlt, müssen Sie keine negativen Auswirkungen verspüren. Denn: Sie sind nicht auf den durch die platzende Blase sinkenden Immobilienpreis angewiesen.

Anders sieht dies aus, wenn Sie Ihre Immobilie verkaufen müssen – beispielsweise wegen einer Scheidung oder eines Erbfalls. Die sinkenden Preise sorgen dafür, dass Sie beim Verkauf Verluste machen oder gar mit langen Verkaufszeiten rechnen müssen, da das Interesse gering ist. Auch kann es sein, dass Sie bei der Finanzierung Ihres Objekts mit steigenden Zinssätzen rechnen müssen, die nicht unbedingt mit jedem Budget vereinbar sind.

Handelt es sich aktuell überhaupt um eine Immobilienblase auf dem deutschen Markt?

Das Institut der deutschen Wirtschaft sieht zumindest (noch) keine Bedrohung durch eine Immobilienblase. Zwar hat sich die Corona-Krise unmittelbar auf den Immobilienmarkt ausgewirkt und das Preisniveau ist in den letzten Jahren stark gestiegen, jedoch sprechen zwei wesentliche Merkmale gegen eine aktuelle Preisblase:

  • Günstige Kredite wurden nicht übermäßig vergeben
  • Keine übermäßige Bautätigkeit konnte festgestellt werden

Will heißen: Es spricht nichts dafür, dass die Nachfrage in naher Zukunft ablassen wird und Preise sinken müssen. Wohnraum ist in den meisten Gegenden noch immer knapp bemessen, sodass das Interesse vermutlich weiterhin bestehen bleibt.

 

Dies ist jedoch zu bedenken: Die Arbeitslosigkeit kann durch die aktuelle Krise extrem steigen, außerdem werden vermehrte Insolvenzen erwartet, da Existenzen auf dem Spiel stehen. Dies kann dazu führen, dass Mietpreise kurzfristig sinken müssen, um dem fallenden Haushaltseinkommen entgegenzukommen. Dies wirkt sich natürlich auch auf Immobilienpreise in der Gegend aus, sowie sich die Krise auf die Kaufkraft potentieller Immobiliensuchende auswirken kann.

Experten des Instituts der deutschen Wirtschaft rechnen damit, dass Immobilienpreise um mehr als zehn Prozent sinken könnten.

Es hängt ganz davon ab, wie lange die Corona-Krise anhält und mit welcher Rezession zu rechnen ist. Die Arbeitslosenquote ist von 5,9 Prozent im Jahr 2020 auf 6,3 Prozent gestiegen – was 193.000 mehr arbeitslosen Menschen in Deutschland entspricht als im Vorjahr. Laut zahlreichen Medienberichten werden zahlreiche großen Unternehmen einige Ihre Filialen schließen und als Folge sehr viele Mitarbeiter entlassen.

Das Ifo-Institut prognostiziert auf Basis von Umfragen 750.000 existenzbedrohte Unternehmen in Deutschland, die Wirtschaftsauskunftei Creditreform rechnet hingegen mit 550.000 überschuldeten Unternehmen, die infolge der Corona-Krise zu Zombieunternehmen werden könnten.

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